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Wandern: KAT Walk Erfahrungen Etappe 4 von Aschau nach Kitzbühel

09/08/2019

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In der kommenden Postreihe werde ich euch wieder mit zum Wandern „nehmen“ und von unserer diesjährigen KAT Walk Tour in den Kitzbüheler Alpen berichten. Die Beiträge zu Etappe 1, Etappe 2, und Etappe 3 der Alpinen Tour könnt ihr bereits von den letzten Jahren vorab lesen. Wir sind die Genießer Tour bereits im letzten Jahr gelaufen, haben allerdings nur auf Instagram damals berichtet.

KAT Walk Genießer Tour Alpin

Die Anreise

Wie auch die letzten Jahre sind wir mit dem Zug zu unserer KAT Walk Tour angereist. Mit ein bisschen Vorlauf findet sich eigentlich immer eine schnelle und preiswerte Verbindung. Außerdem ist es viel stressfreier als mit dem Auto und gerade nach dem Wandern ist es Gold wert, nicht heim fahren zu müssen, sondern gefahren zu werden. Stichwort: Waden!

Unser erstes Hotel war wie auch im letzten Jahr der Aschauer Hof „Fritzn“ in Aschau. Das einzige Hotel übrigens, welches wir aus dem Vorjahr nochmal gewählt haben, weil es uns so gut gefallen hat. Beim Rest haben wir ein bisschen neues probiert, aber dazu in den Beiträgen mehr. Der Aschauer Hof ist ein familiengeführtes kleines Hotel und wir haben uns dort sehr willkommen gefühlt.

Die Zimmer wurden zum Vorjahr hin sogar komplett renoviert und sind jetzt eine tolle Mischung aus modernen Elementen und klassisch-urigen Details (Holz, Leder, Muster..). Das ist wirklich mega schön geworden. Auch toll am Aschauer Hof: Es gibt einen Pool! Wir lagen also am Anreisetag erstmal gechillt ein Ründchen im Pool und haben die mega Aussicht genossen. Zum Abschluss ein lecker Abendessen – so lässt es sich leben!

Wandertag 1 – Etappe 3 von Aschau nach Kitzbühel

Streckenlänge: 16,5 km  //  Höhenmeter: ca. 1.000 m auf // ca. 1.250 m ab  //  Höchster Punkt: 1.938 m

Es waren knackige 35 Grad für unseren ersten Wandertag gemeldet und wir haben versucht möglichst früh los zu kommen. Der Weg geht direkt knackig los und man steigt über Wiesen auf in Richtung Pengelstein. Zum Glück hatten wir hier einige Waldstrecken mit dabei und konnten uns da etwas im Schatten entspannen. Weiter ging es durch Almgebiet und an der Kleinmoos Niederalm vorbei.

Wir haben unsere Wasserflaschen an jeder kleinen Wasserstelle aufgefüllt und uns gerne mal erfrischt. Das bringt bei der Hitze wirklich viel. Auch das ein oder andere Schneehäufchen haben wir gefunden und den „Schnee in die Mütze“ Trick erfunden. Herrliche Langzeiterfrischung! Da wir aus dem Vorjahr schon die „Hochbrunn Alm“ kannten, haben wir bis dahin mit unserer Rast gewartet.

Das Warten und Weiterlaufen hat sich gelohnt oder was sagt ihr zu diesem mega Kaiserschmarrn? Die Hochbrunn Alm ist so eine richtig schöne Holz-Skifahrer Hütte, die innen super urig eingerichtet ist. Wir saßen draußen auf der Terrasse und haben es uns bei kühlen Getränken und gutem Essen gut gehen lassen. „Kaiserschmarrn with a view“ bekommt hier eine ganz besondere Bedeutung :)

Sobald es an den Abstieg geht kann man übrigens auch in die Bahn steigen und es sich etwas erleichtern. Wir haben uns entlang der berühmten Streif -Rennstrecke an den Abstieg gemacht. Man wandert quasi die Weltcup-Strecke entlang und kann allerlei Infos auf diversen Schautafeln erfahren. Hier läuft man dann eher auf Schotter- und Forstwegen, teilweise auch im Wald. Durch die Hitze und den Asphalt am Ende waren wir schon ganz schön „durch“ und unsere Füße gefühlt 5 Nummern größer. Wir wollten nur noch eine kalte Dusche, ein kaltes Getränk und Beine hoch. Aber Kitzbühel war ja schon in Sicht…

Streckenfazit: Ein anstrengender erster Tag mit vielen Höhenmeter in beide Richtungen und ganz schön viel Sonne. Dank der vielen, vielen Wasserstellen unterwegs haben wir uns hier aber ganz gut „durchgetrunken“. Gut geschlafen haben wir auf jeden Fall an diesem Abend :)

Sporthotel Reisch in Kitzbühel

In Kitzbühel selber mussten wir noch ein kleines Stück durch den Ort laufen bis wir am Sporthotel Reisch ankamen. Das Hotel hat uns auch sehr gut gefallen und wir würden das auch direkt nochmal buchen. Man kommt sich zwar im ersten Moment ein bisschen „fehl am Platz“ vor, wenn man nach 8h Wanderung und mega dreckig durch den Eingangsbereich läuft…. aber nach einer Dusche schaut die Welt schon wieder ganz anders aus.

Auch hier sind die Zimmer übrigens mit vielen tollen Details eingerichtet. So hatten wir z.B. eine riesige Glaswand mit einem schwarzweiß Druck vom früheren Kitzbühel als Abtrennung zum Bad. Wieder viel Holz und Schnitzereien. Sehr schön und gemütlich.

Das Essen war ebenfalls genial. Ob das Abendessen (verschiedene Optionen zur Wahl) oder das gigantisch große Frühstücksbuffet. Es war super lecker und wir hätten gern noch ein paar Mal dort gefrühstückt :)

Transparenz / Ich wurde zu dieser KAT Walk Tour eingeladen. Vielen Dank dafür! Auf den Inhalt dieses Beitrags wurde aber keinerlei Einfluss genommen und er entspricht zu 100% meiner eigenen Meinung und Erfahrung. Ich würde mich freuen, wenn ihr die Marken und Firmen unterstützt, die mich hier unterstützen.